Künstliche Intelligenz und die Potenziale für die Geodäsie

Berufsverband startet große Umfrage zu KI in der Geodäsie

Künstliche Intelligenz (KI) verändert zunehmend unsere Arbeits- und Lebenswelt. Drei Viertel der Deutschen kennen den Begriff KI und verbinden damit Technologien wie selbstfahrende Autos, Spracherkennung oder auch autonome Roboter. Viele der KI-Anwendungen basieren zu einem Großteil auf (Geo-)Daten und das wirtschaftliche Potenzial scheint enorm zu sein. Aber welche konkreten Auswirkungen hat Künstliche Intelligenz auf die Geodäsie bzw. die Berufsausübung der Geodäten? Welche KI-Technologien setzen Geodäten derzeit bereits ein und wo sind die größten Potenziale?

Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, hat der Verband Deutscher Vermessungsingenieure, Berufsverband für Geodäsie und Geoinformatik (VDV) eine große Umfrage gestartet. Die Resultate dieser Studie sollen einen wesentlichen Beitrag liefern zur Beantwortung der Frage, wie Künstliche Intelligenz das berufliche Tun der Geodätinnen und Geodäten bereits heute beeinflusst. Erwartet wird unter anderem eine aktuelle Bestandsaufnahme aus den verschiedensten Perspektiven und ein detaillierteres Bild zum Themenkomplex KI und Geodäsie. Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich Mitte des Jahres veröffentlicht.

Die Umfrage ist erreichbar unter https://t1p.de/KI-Geodaesie.

Über den VDV:

Der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) ist ein Berufsverband für Vermessung und Geoinformation und vertritt bundesweit rund 6000 Ingenieurinnen und Ingenieure, darunter Selbstständige ebenso wie Mitarbeitende in der Freien Wirtschaft, Angestellte und Beamte im Öffentlichen Dienst sowie Studierende. Der Berufsverband wurde 1949 in Essen gegründet. Präsident des Verbandes ist Wilfried Grunau aus Edewecht.